Marli Marlene Hintz

Obras: Text






Es war einmal, vor vielen, vielen Jahren, ein kleiner Indianer, der ganz allein im schönen, grünen Urwald wohnte. Er wusste gar nichts über sich selbst. Jeden Tag, dachte er darüber nach, aber die Antwort fand er nie.
Er sah die Tiere. Sie waren alle nicht allein. Es gab viele Affen, Giraffen, Bären, Hirschen, Kröten, Vögel, .... nur er lebte einzig und alleine. Und das machte ihn manchmal traurig. Deshalb, träumte er immer, dass eines Tages, andere seinesgleichen ihn finden würden. Der Zweifel war aber schlimm:
_ Und wenn es keine andere Indianer gibt? _ fragte er sich oft. Er war sich es nicht sicher, trotzdem glaubte er daran, irgendwann andere Indianer zu treffen.
Außerdem war er meistens froh. Er hatte die Natur als Familie. Die Tiere, als Geschwischter. Und sie verstanden sich fast immer gut. Morgens, als der Tag graute, kam der Hahn, und krähte:
_ Zeit zum Aufstehen!.
Die Vögel sangen gleich ein schönes Lied. Die Früchte zeigten sich, als ob sie sagen wollten:
_ Komm, und hohl uns! Wir sind dein Frühstück! Der kleine Indianer wusste, dass er nur die reifen abmachen durfte. Die reifen sind süß und schmecken gut. Die grüne ließ er noch hängen.
Eines Tages, hörte er ein fremdes Geräusch. Er schaute zur Seite ...



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